Ich bin Luca. Angefangen habe ich mit der alten Kamerasammlung meines Vaters. Gelernt habe ich dann analog. Auf Film gibt es keinen zweiten Versuch, also lernt man, ein Bild zu sehen, bevor man auslöst. Das ist geblieben.
Danach habe ich assistiert: auf Dächern in New York, bei Automotive-Produktionen in Turin und Paris, bei Shootings mit bekannten Gesichtern. Dort habe ich gelernt, wie große Sets funktionieren und wie schnell eine gute Idee untergeht, wenn niemand sie festhält.
Aus der Art Direction bringe ich mit, ein Bild vom Ende her zu denken: wo es läuft und was es dort leisten muss. Rund 90 Prozent eines Shootings sind geplant. Den Rest lasse ich offen für das, was nur am Set passiert.


